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El fútbol domingo en la chozapueblo.

 

Es trafen sich die Stammeshüter zweier rivalisierender Ansiedlungen diesseits und jenseits der Anden neben dem Halterbach beim 49er Ringelpilz (um 1843).

Einer bestückt eines runden Leders. 

Scharfe Blicke, böse Gesten. 

La iglesia zeigte zehn vor drei.

Der eine wirft den Ball...der andere sagt:„ Heb auf!“ Man einigte sich dann schnell und spielte gemeinsam schönen „Fußball“. Man traf sich hernach bei „El Prilli de la Santa de la Cruz“, man trank Cerveza und die Damen aßen gegrillte Zucchini. Nach der obligatorischen Runde auf el casa proklamierte Stefan „Mad Dog“ Malzer die wöchentliche Kontinuität des Universums.
Martin “Che?” Heinz und Matzi “Lost Boy” Wallner widersprachen nicht, ersetzten allerdings das Universum mit dem Fußballspiele.
Man löste sich also in Wohlgefallen auf und traf sich fortan jeweils am domingo, später auch am día después de domingo (Tag nach dem Sonntag), meist unter Dach.

Zuvor ward es an, sich einen heiligen Platz einzuvernehmen, den Gringos bewirtschafteten:  

Man vertrieb,
die Rapid!

Das Weibsvolk brachte die Ernte vom Acker und die Kinder nach Hause, und die Mannsbilder hatten ihre Arena der sportlichen Auseinandersetzung:
Den Pfarrblaz.

La iglesia blickte wohlgefällig herab.

Jahre, nein, Jahrzehnte später, als der Waschtrog nicht mehr nach Schweiß und billigem Duschgel roch, als Mad Dog nebst Che? auf einem, mit überschüssigen Finanzmitteln finanzierten, Urlaub in Aqua-pulco (Zentral Lignano) Bill Gates einen Versicherungsvertag verscheberte während der Rest von El SOKI Chozapueblo mit von Skorbut gebeutelten Zähnen an Brotresten nagte, erwuchsen erste Zweifel an der Finanzgebarung.

La iglesia fand das nicht gut.

Das Volk ergab sich in Desinteresse und widmete sich fussballerischen Erfolgen.

La iglesia nickte bedächtig und gab ihren Segen ab.

 

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Creatix Kommunikationsagentur Rumler Skrobar